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HiPath Wireless AP 3610 Access Point

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HiPath Wireless AP 3610 Access Point

HiPath AP 3610 Access Point

Artikel-Nr. L30250-F600-A444

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Siemens Enterprise Communications stellt mit den Modellen AP3610/3620 nun nach eigenen Angaben die ersten Enterprise-tauglichen Access Points vor, die ohne Funktionseinschränkung voll kompatibel zum PoE-Standard sind. Eine bestehende, über Ethernet mit Strom versorgte WLAN-Infrastruktur kann so leicht für höhere Bandbreiten aufgerüstet werden. Als Zielgruppe kommen Unternehmenskunden in Frage, die Netze mit 20 bis zu mehreren 1.000 APs betreiben und für deren Bandbreitenbedarf der 802.11a/g-Standard nicht mehr ausreicht. Branchen, auf die dies zutrifft, sind beispielsweise Gesundheitswesen, Industrie und Bildungseinrichtungen. So lassen sich in 802.11n-Netzen hoch auflösende Röntgenbilder drahtlos übertragen, Industrieanlagen per WLAN videoüberwachen oder mehr Studierenden Zugang zu einem Universitätsnetz gewähren.


Die APs verwenden drei Sende- und Empfangseinheiten (3x3 MIMO) und bieten Bandbreiten bis 300 Mbit/s. Sie funken sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Band und sind rückwärtskompatibel zu den 802.11-Standards a, b und g. Eine Kopplung von Kanälen (Channel Bonding) ist möglich. Für den LAN- und Stromanschluss steht ein Gigabit-Ethernet-Port zur Verfügung. Gemanagt werden die APs über einen HiPath-Wireless-Controller, der per Software-Upgrade 802.11n-fähig gemacht werden kann.

Beim Management des drahtlosen Netzes setzt der Hersteller auf sein "Fit-AP" genanntes Konzept, bei dem nur der administrative Datenverkehr über den Controller läuft, während der eigentliche Sprach-/Datenverkehr zwischen Client, AP und Server direkt erfolgt. Der Administrator kann für jede Applikation festlegen, ob sie direkt oder über den Controller geroutet werden soll. Dieses Verfahren reduziert die Kommunikationslast zwischen AP und Controller und verhindert, dass der Controller zum Flaschenhals im drahtlosen Netz wird. Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, muss der Kunde allerdings ein homogenes Netz aufbauen, das nur aus Siemens-Hardware besteht.


Zeitgleich zur Einführung der APs hat der Hersteller auch ein Upgrade (V2 R2) für die Verwaltungssoftware Wireless Manager und die Security-Software HiGuard angekündigt. Es ist kostenlos und auch den Kunden zu empfehlen, die keine Installation von schnellen APs planen, da unautorisierte 802.11n-Clients und -Access-Points sonst unentdeckt bleiben und ein Sicherheitsrisiko darstellen können.

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